Besucheranschrift
Herzog-Adolf-Straße 25
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5 €
Familienkarte: 10 €
Öffnungszeiten
Ganzjährig
Di - So von 11 bis 17 Uhr

An Feiertagen geöffnet.
Ausgenommen:
24. Dezember – 26. Dezember und
31. Dezember – 1. Januar
Besucherservice
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Telefon: 04841 - 2545
info@museumsverbund-nordfriesland.de
Besucheranschrift
Nordhusumer Straße 13
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 2 €
Erwachsene: 2,50 €
Familienkarte: 5 €
Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag
von 14.00 bis 17.00 Uhr
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König-Friedrich-V.-Allee
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5,00 €
Familienkarte: 10,00 €
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag
11.00 – 17.00 Uhr
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Ausstellung verpasst? 

Konnten Sie eine Ausstellung nicht besuchen, weil wieder einmal die Zeit zu knapp bemessen war? Hier finden Sie Informationen zu unseren vergangenen Ausstellungen im Rückblick.

Hans Hoffmann.
Fotografien (1946 bis 1995)

Laufzeit: 1.März bis 15. Mai 2022

Eine umfassende Sonderausstellung widmet sich dem Werk des Husumer Fotografen Hans Hoffmann (1911-2002). Hoffmann, der aus einer Hamburger Fotografenfamilie stammte, war Ende 1945 nach Husum gekommen und ließ sich dort als selbstständiger Fotograf mit eigenem Fotoatelier nieder. Hoffmanns fotografische Dienste waren vielfältig: Neben den klassischen Auftragsarbeiten im Atelier oder für regionale Unternehmen, war er auch als freier Fotograf bei der „Husumer Tageszeitung“ tätig und somit immer nah dran am aktuellen Zeitgeschehen. Hoffmanns einfühlsame und unprätentiöse Schwarz-Weiß-Fotografien wurden in etlichen regionalen Publikationen und Bildbänden veröffentlicht und erschlossen ihm ein breites Publikum. 

Als Chronist seiner Zeit hinterließ Hoffmann einen umfassenden visuellen Schatz, der zeitgeschichtlich äußerst aufschlussreich ist. Seine Fotografien dokumentieren nicht nur das Alltagsleben der Husumer Bevölkerung besonders in den 1950er und 1960er Jahren, sie zeigen auch für die Kleinstadt Husum wie für den Kreis Nordfriesland wichtige gesellschaftliche und soziale Entwicklungen in den Jahrzehnten nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf.  Noch immer werden Hoffmanns Bilder überaus geschätzt, gesammelt und veröffentlicht und gehören als bedeutender und wertvoller Bestandteil zum kollektiven Bildgedächtnis der Region.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Nordfriesland, das seit 2014 den gesamten fotografischen Nachlass Hans Hoffmanns verwahrt.

(22.02.2022)

Führung durch die Sonderausstellung 

Hans Hoffmmann. Fotografien (1946 bis 1995)

Zum Abschluss der Sonderausstellung HANS HOFFMANN. Fotografien (1946 – 1995) bietet Nordfriesland Museum. Nissenhaus am Samstag, den 14. Mai um 15:00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Als Chronist seiner Zeit hinterließ Hans Hoffmann (1911-2002) einen umfassenden visuellen Schatz, der zeitgeschichtlich äußerst aufschlussreich ist. Wie kaum ein anderer Fotograf dokumentierte Hoffmann den Alltag und das Leben der Husumer Bevölkerung in den Jahrzehnten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Jörg Hartmann führt durch diese besondere Ausstellung mit berührenden Schwarz-Weiß-Fotografien, die in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv Nordfriesland entstand. 

Hoffmanns Bilder werden noch immer überaus geschätzt, gesammelt und veröffentlicht und gehören als bedeutender und wertvoller Bestandteil zum kollektiven Bildgedächtnis der Region. 

Die Sonderausstellung ist bis zum 15. Mai im Nordfriesland Museum. Nissenhaus zu sehen.

Wir bitten um Anmeldung unter Tel. 04841-2545 oder per E-Mail: kasse@museumsverbund-nordfriesland.de.

Dauer:                        1 Stunde
Eintritt:                       8 € pro Person (inkl. Eintritt)
Teilnehmer:               mind. 3 Personen 

FRAUKE GLOYER. MALEREI. ALLE TAGE – ein Artist talk mit Frauke Gloyer - ausgebucht

Zum feierlichen Abschluss der Ausstellung lädt der Museumsverbund Nordfriesland herzlich zu einem Artist talk mit der Flensburger Künstlerin Frauke Gloyer am Sonntag, den 20. Februar, um 15:00 Uhr, in das Nordfriesland Museum. Nissenhaus ein. Im Gespräch mit dem Leiter des Museumsverbundes Nordfriesland, Dr. Uwe Haupenthal, gibt Frauke Gloyer Einblicke in ihre Arbeit und erläutert Hintergründe zu ausgewählten Werken. Derzeit ist die bekannte Malerin mit einer umfangreichen Ausstellung im Nissenhaus vertreten, die im vergangenen Jahr anlässlich Ihres 60. Geburtstages eröffnet worden ist. 

Im Anschluss an das Gespräch bietet sich dem Publikum die Möglichkeit des offenen Austausches und auch die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

Die Veranstaltung findet im Vortragssaal des Nordfriesland Museum. Nissenhaus statt. Aufgrund der aktuellen Regularien ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung ist daher unter Tel. 04841-2545 oder per E-Mail: kasse@museumsverbund-nordfriesland.de erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Es gelten die gesetzlichen Corona-Auflagen.

5. Dezember 2021 bis 20. Februar 2022

FRAUKE GLOYER. MALEREI. ALLE TAGE

Anlässlich des 60. Geburtstages der Künstlerin widmet das Nordfriesland Museum. Nissen-haus der Flensburger Malerin Frauke Gloyer eine umfangreiche Retrospektive. Unter dem Titel „Malerei. Alle Tage" gibt die Sonderausstellung ab dem 5. Dezember einen Einblick in Gloyers Arbeiten aus vielen Jahrzehnten künstlerischer Tätigkeit.

Frauke Gloyer malt Landschaften, Figuren-, Genre- und Tierbilder sowie gelegentlich auch Porträts und Akte aus ihrem persönlichen, um nicht zu sagen: intimen Umfeld heraus. Nordfriesland, die Küste wie die vorgelagerte Nordsee halten zudem stets aufs Neue bevorzugte Bildmotive vor, wobei die so gesehene Wirklichkeit nicht länger als Selbstzweck, sondern viel mehr in eine allgemeine Vorstellung generiert. So gesehen vermitteln etwa Frauke Gloyers Meeres- und Küstenbilder weithin unbesetzt einen überzeugend vorgetragenen Eindruck von Natur, indem sie diesen auf der Grundlage eines besonderen Blicks, damit einhergehender kompositorischer Ausschnitthaftigkeit und einer eigenwertig gesetzten, offen gehaltenen Farbstruktur mit einem weit darüber hinausreichenden, meditativ begründeten künstlerischen Anspruch verbinden.

Frauke Gloyer wurde 1961 in Flensburg geboren. Sie studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Lienhard von Monkiewitsch und Roland Dörfler. Seit 1986 lebt Frauke Gloyer als freie Malerin in Nordfriesland, wo sie u.a. in Galmsbüll eine historische Kate bewohnt. Ihre Bilder befinden sich heute in Museen und zahlreichen Privatsammlungen.

Die Ausstellung ist im Nordfriesland Museum. Nissenhaus bis zum 20. Februar 2022 zu sehen. Zeitgleich findet im Ostholstein Museum in Eutin ebenfalls eine Ausstellung FRAUKE GLOYER. MALEREI. ALLE TAGE mit weiteren Werken statt.

 

Hier finden Sie einen Einblick in die Sonderausstellung von Frauke Gloyer

Finissage am 28. November um 11:30 Uhr

GEWALTIG! Nordsee – Vom Umgang mit Naturkatastrophen mit einem Vortrag zum Thema „Sturmflut 1962: Eine Natur-katastrophe?"

Unter dem Titel GEWALTIG! Nordsee – Vom Umgang mit Naturkatastrophen präsentiert der Museumsverbund Nordfriesland noch bis zum 28. November im Nordfriesland Museum. Nissenhaus die Sonderausstellung. Die Ausstellung beleuchtet außergewöhnliche Wetter- und Wasserphänomene und ihre Auswirkungen auf das kulturelle Leben in Nordfriesland.

Zum feierlichen Abschluss der Ausstellung lädt der Museumsverbund Nordfriesland zur Finissage am Sonntag, den 28. November 2021 um 11:30 Uhr zu einem Vortrag von Priv. Doz. Dr. Helmut Stubbe da Luz, Universität der Bundeswehr Hamburg, ein - unter dem Titel Sturmflut 1962: Eine Naturkatastrophe? Mit aktuellen Bezügen zum „Jahrhunderthochwasser" 2021.

Allzu leicht werden Katastrophen als Natur-Katastrophen klassifiziert, aber damit machen es sich alle diejenigen, die als Privatleute oder in Politik und Verwaltung Verantwortung tragen, zu einfach. Jede Katastrophe kann auf einer stufenlosen Skala zwischen den Polen „Naturkatastrophe" und „Technische Katastrophe" eingeordnet werden, und der Mensch ist für technische Unzulänglichkeiten aller Art selbst verantwortlich. Wie sich dies für die Sturmflut 1962 und das Hochwasser von 2021 verhält, soll dieser Vortrag aufzeigen.

Die Veranstaltung findet im Nordfriesland Museum. Nissenhaus statt. Aufgrund der aktuellen Regularien ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 25. November ist daher unter Tel. 04841-2545 oder E-Mail: kasse@museumsverbund-nordfriesland.de erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Neue Sonderausstellung

GEWALTIG!Nordsee
Vom Umgang mit Naturkatastrophen
1. April bis 28. November 2021


Verheerende Naturkatastrophen begleiten die Menschheit seit jeher. In Kooperation mit dem LKN-SH und der Europa-Universität Flensburg zeigt das Nordfriesland Museum. Nissenhaus seit dem 1. April 2021 eine interdisziplinäre Sonderausstellung, die außergewöhnliche Wetter- und Wasserphänomene und ihre Auswirkungen auf das kulturelle Leben in Nordfriesland beleuchtet.

Neben den gewaltigen historischen Sturmfluten des 14. und 17. Jahrhunderts werden auch Ereignisse jüngeren Datums wie die Sturmflut im Februar 1962 und die Nordseeorkane 2013 in den Blick genommen. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung auf, was gegenwärtig getan werden muss, um vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte den bestehenden Küstenverlauf zu schützen.

Virtuelle Ausstellungselemente, interaktive Modelle sowie Film- und Hörstationen veranschaulichen das Thema. Ab Mai 2021 wird die Ausstellung durch Audioguides für Kinder und Erwachsene erweitert. Die digitalen Rundgänge sind ebenso barrierefrei in Leichter Sprache und in Gebärdensprache sowie auf Englisch und Dänisch verfügbar.

Die Sonderausstellung ist bis zum 28. November 2021 im Husumer Nissenhaus zu sehen.

verlängert bis zum 30. Mai 2021

Husumerinnen, die Geschichte schrieben -
Die ersten Husumer Politikerinnen
Das erkämpfte Wahlrecht
 

Kennen Sie Emma Carstensen, Christine Petersen oder Emma Wassiliy? Es sind die ersten Frauen, die in der Stadt Husum ins Stadtverordnetenkollegium gewählt wurden, nachdem 1919 die Einführung des Frauenwahlrechts auch die Wahl von Frauen zu politischen Ämtern ermöglichte.
Die Husumer Frauengeschichtswerkstatt lädt zu einer kleinen Zeitreise ein: Auf neun Bannern finden sich Informationen über Husum im und nach dem Ersten Weltkrieg, den Kampf ums Frauenwahlrecht und die ersten Husumer Politikerinnen. Die Ausstellung ist in der mittleren und oberen Rotunde des Nissenhauses zu sehen.

25. Oktober bis 28. Februar 2021
 
In die Stille.
Hans Ralfs - Malerei und Grafik
 
Zweifelsohne war der Maler und Grafiker, Dramatiker und Kunstkritiker Hans Ralfs (1883-1945) eine gleichermaßen begabte wie prägend vielseitige Persönlichkeit der Zwischenkriegszeit. Seine zuvorderst für Schleswig-Holstein künstlerisch herausragende Bedeutung wurde erst spät entdeckt, obwohl sein Schüler Friedrich Karl Gotsch in den ersten Nachkriegsjahren mehrfach auf diese hingewiesen hatte. Nicht zuletzt in Folge seiner für Außenstehende oft schwierigen psychischen Verfasstheit führte Ralfs eine sozial randständige Existenz, die ihn immer wieder und für viele Jahre in Nervenheilanstalten brachte.
 
An diesen Orten, in Kiel und Neustadt an der Ostsee, schuf der Künstler vor allem Ölbilder, Zeichnungen und Holzschnitte. In einer Reihe von Selbstbildnissen setzte er sich mit der eigenen Psyche auseinander. Daneben entstanden vor allem Landschaften und oft zyklisch konzipierte Figurenbilder mit religiöser und ästhetischer Motivik. Selbstbewusst und kämpferisch hielt er dem Expressionismus, der Neuen Sachlichkeit wie der aufkommenden Konstruktivierung eigene Positionen entgegen, wehrte sich gegen Verfremdungen gesehener oder erlebter Wirklichkeit und berief sich im Gegenzug auf die für den Norden Identität stiftenden, malerisch-flächigen Auffassungen der Weimarer Malerschule und vor allem auf den Norweger Edvard Munch.
 
 
12. Juli bis 11. Oktober 2020

Gerda Schmidt-Panknin.
Melancolia. Werke aus sechs Jahrzehnten
Werke ihrer Schüler Peter Nagel, Peter Heber, Hansjörg Schneider und Nicolaus Schmidt
 

Wie nur wenige Malerinnen in Schleswig-Holstein hat Gerda Schmidt-Panknin (*1920) das Kunstgeschehen vor Ort über Jahrzehnte hinweg vor allem dank ihrer entschiedenen ästhetischen Position mitgeprägt. Es entstanden unverwechselbare Werke, Ölbilder, farbige Zeichnungen und Holzschnitte, die heute längstens zum bildnerischen Fundus des Landes gehören. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Abbildliche, sind es vor allem Figuren und Landschaften. Es entstanden stille Bilder voller Melancholie und kontemplativer Weltsicht

Aus Anlass des hundertsten Geburtstags der Künstlerin präsentiert die Sonderausstellung eine reiche Auswahl von Bildern, die Gerda Schmidt-Panknin dem Nordfriesland Museum. Nissenhaus geschenkt hat. Der Präsentation sind zudem Arbeiten von vier ihrer ehemaligen Schüler entgegengestellt, die mittlerweile allesamt als etablierte Künstler arbeiten. Die Werke von Peter Nagel, Peter Heber, Hansjörg Schneider und Nicolaus Schmidt bilden hierbei einen interessanten und bereichernden Kontrapart zu den Bildern Gerda Schmidt-Panknins, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Spannkraft verloren haben.