Postanschrift
Herzog-Adolf-Straße 25
25813 Husum
Besucheranschrift
Herzog-Adolf-Straße 25
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5 €
Familienkarte: 10 €
Öffnungszeiten
16. Juni – 15. September
täglich von 10 bis 17 Uhr

16. September – 15. Juni
Di - So von 11 bis 17 Uhr

An Feiertagen geöffnet.
Ausgenommen:
24. Dezember – 26. Dezember und
31. Dezember – 1. Januar
Besucherservice
Anmelden von Führungen
Telefon: 04841 - 2545
info@museumsverbund-nordfriesland.de
Besucheranschrift
Nordhusumer Straße 13
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 2 €
Erwachsene: 2,50 €
Familienkarte: 5 €
Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag
von 14.00 bis 17.00 Uhr
Besucherservice
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Telefon: 04841 - 2545
info@museumsverbund-nordfriesland.de
Besucheranschrift
König-Friedrich-V.-Allee
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5,00 €
Familienkarte: 10,00 €
Öffnungszeiten
März bis Oktober
Di. – So.: 11.00 – 17.00 Uhr

November - Februar
Sa./So.: 11.00 – 17.00 Uhr
Besucherservice
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Telefon: 04841 - 2545
info@museumsverbund-nordfriesland.de

Wir können nicht nur Museum ... 

Ob sommerliche KulturNacht oder traditionelles Weihnachtskonzert – das Nissenhaus ist ein Ort der Begegnung und des kulturellen Angebots. Auch und vor allem neben seiner klassischen Funktion als Museum.

 

Alle Führungen und Veranstaltungen sind auch für Gruppen buchbar. 
Tel: 04841-2545
E-Mail: info@museumsverbund-nordfriesland.de

 

Ferienprojekt vom 22. bis 26. Juli 2019

Wir suchen Filme-Macher!

 

Wer oder was bewegt Husum heute? Diese Frage wird dem Besucher am Ende der Sonderausstellung „Schauplatz Husum (1450-1950). Stadtgeschichte in Lebensbildern" gestellt. Im Ferienprojekt geht es dabei besonders um die Meinung der Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Team des Nordfriesland Museums und der Talentwerkstatt Tabu-Filmprojekte soll ein Film über bekannte und unbekannte Husumer Persönlichkeiten gedreht werden.


Für eine Woche – vom 22. bis 26. Juli 2019 – beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen von 10 bis 16 Jahren mit den Persönlichkeiten der Ausstellung und drehen darüber einen Film. Mit wem können sich die jungen Filmemacher identifizieren? Wer ist heute noch bedeutend für die Stadt und für das eigene Leben? Wen finden sie selbst wichtig? Sind es Berühmtheiten wie der Dichter Theodor Storm, tragische Figuren wie die als Hexen verbrannten Frauen oder vielleicht Menschen aus dem persönlichen Umfeld?

Die Gestaltung und Umsetzung des Films liegt ganz in den Händen der Teilnehmer. Sie führen zum Beispiel Interviews, schreiben das Skript, drehen und schneiden. Unterstützung bekommen sie dabei von der Talentwerkstatt Tabu-Filmprojekte.

Das Projekt ist für Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren und kostet 10 € pro Person. Es findet vom 22. bis 26. Juli täglich von 11 bis 17 Uhr statt und beinhaltet neben dem Material auch einen kleinen Mittagsimbiss. Treffpunkt ist das Nordfriesland Museum. Nissenhaus. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt, deswegen wird um Anmeldung gebeten unter Tel: 04841-2545 oder info@museumsverbund-nordfriesland.de.

1. Husumer Tag der Vergangenheit am 27. Juli 2019

Historisch schick flanieren


Husum. In Theodor Storms „grauer Stadt am Meer" mit ihrem maritimen Ambiente und den romantischen kleinen Gässchen ist die Geschichte noch heute lebendig. Alte Kaufmannshäuser oder das Schloss vor Husum sind deutliche Zeugen früherer Zeiten. Aber wichtiger noch als die Gebäude sind die Menschen, die in ihnen lebten. Zum 1. Husumer Tag der Vergangenheit laden daher das Nordfriesland Museum. Nissenhaus und die Agentur eventmal.de alle Interessierten ein, am 27. Juli 2019 nach Husum zu kommen und in historischer Kleidung durch den Schlosspark zu flanieren. Egal ob Mittelalter, Renaissance oder Barock, Steampunk, Goldene Zwanziger oder Rockabilly – wer Lust hat, stilecht auf den Spuren längst vergangener Zeiten zu wandeln, seine mit Liebe gemachten Kostüme zu zeigen und sich mit anderen Gleichgesinnten in Husum zu treffen, ist herzlich eingeladen.


Geplant ist ein Come-Together mit Gruppenfoto um 14 Uhr im Hof des Husumer Schlosses. Wer in historischer Gewandung kommt, erhält außerdem freien Eintritt zur Gewandführung durch das Schloss um 15 Uhr.


Entstanden ist der Tag der Vergangenheit anlässlich der Sonderausstellung „Schauplatz Husum (1450-1950). Stadtgeschichte in Lebensbildern", die derzeit im Nordfriesland Museum. Nissenhaus zu sehen ist. Sie rückt berühmte Husumer Persönlichkeiten in den Fokus. Denn neben dem bekannten Dichter Theodor Storm sind noch viele weitere Persönlichkeiten eng mit der Stadt verbunden, wie zum Beispiel der Freiheitskämpfer Harro Harring, der Mitte des 19. Jahrhunderts zu den meistgesuchten Männern Europas zählte. Oder die Schriftstellerinnen Franziska Gräfin zu Reventlow und Margarete Böhme, deren Bücher zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutschlandweit große Erfolge feierten. Die Wissenschaftler Ferdinand Tönnies, der die deutsche Soziologie begründete, und Oskar Vogt, der als führender Hirnforscher seiner Zeit das Gehirn von Vladimir Lenin untersuchte, stammten ebenfalls aus Husum.


Für Fragen und Informationen melden Sie sich gerne im Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum unter Tel. 04841-2545 oder E-Mail: info@museumsverbund-nordfriesland.de.

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
Schauplatz Husum (1450-1950)

Stadtgeschichte in Lebensbildern

Die Entwicklung Husums von einem mittlelalterlichen Marktflecken zu einem modernen Mittelzentrum lässt sich nicht als linear verlaufende Fortschittsgeschichte erzählen ohne Rückfälle und Fragwürdigkeiten. Waren es doch vor allem Krisen und Kontroversen, Konflikte, Krieg und Katastrophen, die das Empfinden, Denken und Handeln jener Menschen bestimmt haben, die nachhaltig Einfluss auf die Geschicke der Stadt nahmen. 

Die Ausstellung präsentiert einen Schauplatz, der höchst unterschiedliche und einander doch wechselseitig ergänzende Lebensbilder zusammenführt. Unter ihnen sind Schriftsteller wie Theodor Storm, Margarete Böhme und Franziska zu Reventlow, aber auch Freidenker und Wissenschaftler wie Hermann Tast, August Giese, Harro Harring, Oskar Vogt und Ferdinand Tönnies.

An den Schicksalen dieser bedeutenden und weniger bekannten Perönlichkeiten lässt sich die Geschichte der Stadt von 1450 bis 1950 widerspiegeln. Darüber hinaus wird deutlich, wie sehr wir ihrem Erbe immer noch verpflichtet sind. 

Die nächsten Termine für öffentliche Führungen sind: 

20. Juli 2019, 15 Uhr
18. August 2019, 15 Uhr
21. September 2019, 15 Uhr
19. Oktober 2019, 15 Uhr
16. November 2019, 15 Uhr
21. Dezember 2019, 15 Uhr

Die Führungen sind auch für Gruppen buchbar (Tel: 04841-2545 oder E-Mail: info@museumsverbund-nordfriesland.de).

Einladung zum öffentlichen Vortrag am 5. August um 18 Uhr

Geophysikalische Untersuchungen im Wattenmeer

 

Im 12. und 13. Jahrhundert gehörte das damals neu gewonnene Marschland um die heutige Hallig Südfall zwischen den Inseln Pellworm und Nordstrand zum Verwaltungsbereich der Edomsharde mit der Hauptsiedlung Rungholt. Während der 1. Groten Mandränke 1362 wurden weite Teile der tief liegenden Marschen der Edomsharde überflutet und binnen weniger Tage vom Kulturland zum Wattenmeer. Obwohl bisher nur wenig über Rungholt und seine mittelalterliche Kulturlandschaft bekannt ist, zeugen im Wattenmeer sichtbare Kulturspuren von dem ehemals kultivierten Marschland.

Basierend auf vorangegangenen Untersuchungen, historischen Karten, Beschreibungen und Luftaufnahmen wurden Lokationen um die Hallig Südfall ausgewählt, in denen seit 2016 geophysikalische Messungen durchgeführt wurden. Während Niedrigwasser wurden hierbei mehrere Hektar des Gebietes um die Hallig an Schlüsselstellen geomagnetisch kartiert. Die Messungen liefern Hinweise auf die Überreste des mittelalterlichen Deichsystems aber auch ehemalige Warften und Sieltore, bieten aber keine Tiefeninformation.

Während der Hochwasserphase wurden daher seismische Reflexionsprofile südwestlich der Hallig Südfall aufgezeichnet. Die Profile offenbaren die Struktur des Untergrundes unterhalb des Meeresbodens und liefern Hinweise auf die Form, aber insbesondere auch auf die Gefährdung der Kulturspuren Rungholts, welche teilweise von Prielen abgetragen werden. In diesem Vortrag werden die Untersuchungen und ihre Ergebnisse vorgestellt.

Der Vortrag ist Teil einer Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte, die in Kooperation der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Kieler Forschungswerkstatt und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik im Rahmen des Projektes LeaP@CAU durchgeführt wird.

Den Vortrag hält Dr. Dennis Wilken vom Institut für Geowissenschaften, Abteilung Geophysik, an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Der Eintritt ist frei.