Besucheranschrift
Herzog-Adolf-Straße 25
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5 €
Familienkarte: 10 €
Öffnungszeiten
16. Juni – 15. September
täglich von 10 bis 17 Uhr

16. September – 15. Juni
Di - So von 11 bis 17 Uhr

An Feiertagen geöffnet.
Ausgenommen:
24. Dezember – 26. Dezember und
31. Dezember – 1. Januar
Besucherservice
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Telefon: 04841 - 2545
info@museumsverbund-nordfriesland.de
Besucheranschrift
Nordhusumer Straße 13
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 2 €
Erwachsene: 2,50 €
Familienkarte: 5 €
Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag
von 14.00 bis 17.00 Uhr
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König-Friedrich-V.-Allee
25813 Husum
Preise
Kinder bis 5 Jahre: frei
Ermäßigungsberechtigte: 3,50 €
Erwachsene: 5,00 €
Familienkarte: 10,00 €
Öffnungszeiten
März bis Oktober
Di. – So.: 11.00 – 17.00 Uhr

November - Februar
Sa./So.: 11.00 – 17.00 Uhr
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Sonderausstellung

In der Dachgalerie werden jährlich vier wechselnde Sonderausstellungen mit überwiegend zeitgenössischer Kunst aus Schleswig-Holstein gezeigt.

Alle Termine unter Vorbehalt, Änderungen möglich.

 

K.R.H. Sonderborg. Späte Bilder

12. September bis 31. Oktober 2021

Die aktuelle Sonderausstellung im Schloss vor Husum zeigt Werke von K.R.H. Sonderborg. Der Maler K.R.H. Sonderborg (1923-2008), einer der international bekannten deutschen in-formellen Künstler, schuf ein ebenso umfangreiches wie differenziertes Spätwerk, das Gert Krogmann in Hamburg zu einem Schwerpunkt seiner Sammlung erkor. Trat Sonderborg zu-nächst mit ebenso gestisch wie dynamisch angelegten, in der Farbgebung auf Schwarz und Rot beschränkten Bildern hervor, wobei er in einer Art Schnellmalerei auf mechanischem Wege Spuren erzeugte, so schuf er in seinen letzten Lebensjahren nicht nur farblich ausla-dende Kompositionen, sondern fand zu einer meditativ begründeten Durchdringung der bild-nerischen Wirklichkeit. Form und Farbe treten auf diese Weise in eine veränderte Konstella-tion, in der, jenseits des Abbildlichen, die Momente des Welthaltigen ihren Widerpart in der eigenen psychisch bestimmenden Verfasstheit finden.

K.R.H. Sonderborg wurde als Kurt Rudolf Hoffmann 1923 in Sonderborg/DK geboren. Er stu-dierte nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. an der Landeskunstschule in Hamburg. Von 1965 -1990 lehrte er an der Kunstakademie Stuttgart. Sonderborg erhielt zahlreiche renommierte Preise und Auszeichnungen. Er starb 2008 in Hamburg.

Die Ausstellung ist in der Dachgalerie des Husumer Schlosses bis zum 31. Oktober zu sehen.

(14. September 2021)

Atif Gülücü - Inwendig voller Musik
Eine Installation, Bilder und Objekte

20. Juni - 5. September 2021

Die Sonderausstellung zeigt eine Installation, Bilder sowie Objekte von Atif Gülücü. In gleichwertiger Reihung, collageartig zusammengesetzter und leicht eingefärbter, zudem mit dünnem Draht verstärkter und an Fäden aufgehängter Pa-pierstreifen präsentiert Atif Gülücü die 2008 entstandene, raumgreifende Installation „Die Geburt der Idee". Vor- und Rückseite der Papierstreifen versah der Künstler mit von ihm selbst geschriebenen Notenfragmenten. Es entsteht im vorgefundenen Raum in serieller Reihung ein sensitiv überbordender Eindruck.

Dennoch beschreibt die Installation keine von außen angetragenen, von Gülücü im Nach-hinein geteilten Musikstücke, sondern zuvorderst grafisch autonome Bilder im Raum. Und diese werden durch den natürlichen Luftzug, aber auch durch das Durchschreiten der Instal-lation in Bewegung gehalten, was nicht zuletzt eine genuine Relation zwischen den in ihrer Anhäufung mit einem Blick nicht zu erfassenden Objekten und deren Umgebung ermöglicht.

Atif Gülücü wurde 1953 im türkischen Antakya geboren. Nach dem Abitur widmete er sich autodidaktisch der Malerei, wobei er sich u.a. intensiv mit Schriften und deren Ausdrucks-gehalt beschäftigte. Seit 1980 lebt der Künstler im schleswig-holsteinischen Preetz als Instal-lationskünstler und Maler.

Die Ausstellung ist in der Dachgalerie des Husumer Schlosses bis zum
5. September
zu sehen.

(23. Juni 2021)

Dietmar Büttner
Zwischenbereiche

Grafiken und Bildobjekte
1960 bis 2015

16. März bis 30. Mai 2021

War Dietmar Büttner auch Maler und Plastiker, so stellte er das Medium der Grafik in das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit. Seit den 1970er Jahren druckte er seine Bilder oft auf großformatige Papiere und Leinwände und überwand so einmal mehr die überkommenen Gattungsgrenzen.

Büttner begann mit surrealistischen Figurenkompositionen, in denen sich das Abbildliche vor den Augen des Betrachters im Sinne einer eigengesetzlichen Anlage entwickelt und das Physische mit dem Psychischen eine neuerliche, reale Verbindung eingeht. Wurden diese Bilder noch in verschiedenen Techniken ausgeführt, so druckte er später auf teils unregelmäßigem farbigem Bildgrund mit der Vorgabe einer gleichermaßen grafischen wie plastischen Ausrichtung. Doch nur, um die so gewonnene Aura alsbald in offene Bildräume zu überführen. Darüber hinaus schrieb er mit einem harten Gegenstand in die nasse Farbe, entwickelte freie Strukturen oder schriftartige Zeichen.

Dietmar Büttner wurde 1939 in Chemnitz geboren und studierte zwischen 1960 und 1965 an der Dresdner Kunstakademie, wo er später als Dozent auch unterrichtete. Auf Grund politischer Schwierigkeiten verließ er 1984 mit seiner Frau, der Malerin Astrid Büttner, und seinem Sohn Tom die DDR und zog zunächst nach Karlsruhe, bevor sich das Künstlerpaar 1999 im schleswig-holsteinischen Satrup endgültig niederließ. Dort betrieben sie zeitweise auch eine eigene Galerie.

Die Sonderausstellung ist bis zum 30. Mai 2021 im Schloss vor Husum zu sehen.

Weibs-Bilder.
Werke von Frauen aus der Sammlung der Nissenstiftung

13. September - 1. November 2020

Ausschließlich Künstlerinnen stehen derzeit im Fokus der aktuellen Sonderausstellung in der Dachgalerie im Schloss vor Husum. Ihre Werke sind seit vielen Jahren Bestandteil der umfangreichen Kunstsammlung des Museumsverbundes Nordfriesland.

Begründet wurde die Sammlung der Nissenstiftung durch den Husumer Auswanderer Ludwig Nissen (1855-1924), der in den USA als erfolgreicher New Yorker Geschäftsmann und mehrfacher Millionär vor allem amerikanische und vereinzelt europäische Kunst sammelte. Darunter zunächst nur wenige Bilder von Frauen. 1923 erwarb Nissen jedoch zahlreiche Bilder, einige Plastiken und andere Kunstgegenstände aus dem Nachlass der seit 1907 in New York lebenden, exzentrischen Prominentenmalerin Vilma Lwoff-Parlaghy (1863-1923). Ludwig Nissen erwarb ihre Arbeiten mit Blick auf sein in Husum zu gründendes Museum und war offenbar von der identitätsstiftenden Macht der Kunst für die Öffentlichkeit überzeugt. Ein Highlight seiner Kunstsammlung ist das berühmte Bild des „Pariser Pferdemarktes" der französischen Tiermalerin Rosa Bonheur (1822-1899) aus dem Jahre 1853, das einen eigenen starken, letztendlich internationalen Akzent zu setzen vermochte. Kunst von Frauen begleitete die Husumer Museumsarbeit somit von Anfang an.

Schenkungen, Nachlässe und Ankäufe erweiterten stetig die museumseigene Sammlung und setzten eigene Schwerpunkte. Somit gehören Arbeiten von Künstlerinnen wie unter anderem Käte Lassen, Gerda Schmidt-Panknin, Elsbeth Arlt, Silke Radenhausen und Lucia Figueroa zum unveräußerlichen Fundus der Kunstsammlung der Nissenstiftung.

Die Sonderausstellung ist bis zum 1. November im Schloss vor Husum zu sehen.

Swaantje Güntzel.
Eurythenes plasticus

14. Juni – 30. August 2020

Swaantje Güntzel gehört seit Jahren zu den bekannten Künstlerinnen, die die weltweite Verschmutzung der Umwelt als Thema in den Fokus ihres künstlerischen Schaffens setzen.
In der Dachgalerie des Husumer Schlosses sind aktuell Arbeiten der Hamburger Konzeptkünstlerin zu sehen.

In Bildern, Fotos, Objekten und Installationen stellt sich Swaantje Güntzel einer als übermächtig erfahrenen Realität, offenbart die ambivalente Beziehung von Mensch und Natur. Sie tut dies auf eine überraschend leise und verhaltene, gleichwohl umso nachhaltiger und überzeugender wirkende Art und Weise. Die Verschmutzung der Meere gibt dabei ein eigenes, zentrales Thema vor. So sind in der Husumer Ausstellung besonders Arbeiten zu sehen, die kritisch die Spuren der Menschen in den Meeren aufzeigen und deren Folgen für Natur, Tier und schließlich auch für den Menschen verdeutlichen.

Swaantje Güntzel (*1972) studierte Freie Kunst an der HfbK Hamburg. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil, wie Goethe-Institut Thessaloniki, Österreichischer Skulpturenpark Graz, Kunstmuseum Ystad und dem Museum der bildenden Künste Leipzig. Sie ist Trägerin des ars loci Kunstpreises 2015 der Neuhoff-Fricke Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst.

Die Sonderausstellung ist bis zum 30. August im Schloss vor Husum zu sehen.

Nähere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.

Finissage:
Artist talk mit Swaantje Güntzel

30. August um 15 Uhr im Rittersaal des Husumer Schlosses